Meine Taijiquan & Qi Gong Traumreise (Blogparade)

Heute nehme ich Dich mit auf eine Traumreise. Auf meine ganz persönliche Taijiquan und Qi Gong Traumreise. Bei dieser Traumreise gibt es keine Limits. Die Finanzen spielen keine Rolle und auch der Zeitfaktor wird gnadenlos vernachlässigt.

Los geht’s.

Ich fliege von München aus in ein Land, in dem es einigermaßen warm ist. So, dass man sich im T-Shirt gut draußen bewegen kann. Mein Ziel ist eher bewaldet, denn ich bin ein Schattenkind.

Angekommen im Hotel werde ich direkt freundlich mit einem heißen Getränk begrüßt, ich nehme gerne Ingwertee. Auch auf meinem Hotelzimmer steht ein Wasserkocher, so dass ich mir immer warmes Wasser machen kann, vielleicht liegt da sogar ein wenig frische Minze.

Überhaupt, das Hotelzimmer! Es gibt ein großes Bett, eine Badewanne, einen Balkon mit bequemen Möbeln. Außerdem gibt es eine kleine Meditationsecke. Ein gemütliches Sofa, aber auch einen richtigen Schreibtisch mit gutem Stuhl, damit ich vernünftig schreiben kann. (Auch interesant ist, was NICHT im Zimmer vorhanden ist: Fernseher, WLAN, Zeitschriften, Zuckerkram!).

Denn das gesamte Essen im Hotel ist zuckerfrei. Ich kann also hemmungslos alles essen was mich anspricht. Es gibt zu jeder Mahlzeit warmes Essen (Suppen! Gemüse! Gewürze!) und davon VIEL.

Und es wird selbstverständlich auch VIEL Taijiquan und Qi Gong angeboten. Die LehrerInnen kommen aus der ganzen Welt (auch ein paar bekannte Namen sind dabei).

Ich entscheide mich für eine Kurzform, für das 8 Brokate Qi Gong (das wollte ich schon immer mal lernen) und für eine Fächer-Form. Die Kurse sind mehrtägig, die Zeit zum intensiven Üben ist also gegeben. Hinzu kommen noch morgens und abends schöne Meditationen.

Die Übungsräume sind wunderbar schlicht. Es ist genug Platz für die 10-15 Leute, die sich zu jedem Kurs treffen. Und bevor ich es vergesse zu erwähnen: auf dem Weg zum Kalligraphie-Raum (!) liegt ein kleiner Platz, an dem sich alle treffen, die gerade mal Lust auf Push Hands haben. Man sieht aber auch viele Paare, die sich einfach irgendwo auf den Rasen stellen.

Das Abendprogramm ist sehr einfach. Viele gehen nach dem Abendessen auf ihr Zimmer (= in die Badewanne). Aber es gibt auch eine Bibliothek mit kleiner Bar, in der Eiswürfel allerdings verboten sind. Und natürlich ist da noch der kleine Kinosaal, in dem aber nur lustige Laurel & Hardy-Filme laufen, an manchen Tagen auch was mit Jackie Chan.

Nachdem ich ein paar Wochen an diesem wunderbaren Ort verbracht habe, fliege ich voller Qi zurück nach Hause. Das war eine herrliche Taijiquan und Qi Gong Traumreise!

Angelika

 

P.S.: Falls Du mich jetzt fragst: “Und was ist mit Deinem Mann und den Kindern?”… Ähm, ja, da war was. Also ergänze ich meine Traumreise noch um einen tollen Kinderbereich mit riesiger Spiderman-Kletterhalle und gigantischer Puppenküche. Und für meinen Mann wünsche ich mir ein paar mittelalterliche Burgen in Laufnähe.

P.P.S: Dieser Blogpost ist Teil einer Blogparade von SOS-Fernweh. Wenn Du noch mehr Traumreisen lesen möchtest, dann schau doch mal hier!

 

3 Gedanken zu „Meine Taijiquan & Qi Gong Traumreise (Blogparade)

  1. SOS-Fernweh

    Hallo Angelika,

    wir bedanken uns ganz herzlich für deine wunderbar erholsame Traumreise. Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, wie bescheiden unsere Traumreisen bisher ausgefallen sind. Stichtwort: „vielleicht liegt da ein wenig frische Minze“ 😉
    Ich hätte ja gedacht, dass bei einer Reise ohne finanzielles Limit sehr extravagante Träume genannt werden, Luxus pur und dergleichen.
    Vielleicht spiegelt das aber auch nur unsere wahren Wünsche wider und die beinhalten eben nicht Luxus, Konsum, höher, schneller weiter.
    Vielleicht sind es eben doch die einfachen Dinge, die uns glücklich machen. Zum Beispiel Ruhe und Entspannung, die Rückbesinnung auf den eigenen Körper, der Einklang mit der Natur.

    Vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Wir freuen uns sehr, wie sich diese Blogparade entwickelt und sind gespannt, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße

    Janina, Katharina und Oddy

    1. Angelika Beitragsautor

      Ja, ich denke auch, dass Zeit und Ruhe heutzutage ein Luxus sind – obwohl es eigentlich ganz einfach, sie für sich zu erreichen!

  2. Pingback: Mein Qialance Blog-Rückblick 2015 - Qialance

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