Ein Qi Gong-Gedicht zum Üben

Diesmal gibt es ein Qi Gong-Gedicht von Sun Bu’er über “die Übungen ausführen”:

Ich atme gleichmäßig und konzentriere den Geist,
von Osten kommt lebendiges Qi.
Ich schüttle die 10.000 Verstrickungen ab,
dann fallen Bestimmung und natürliche Veranlagung in eins.
Das Yin-Qi sinkt vorne herab,
das Yang-Qi steigt hinten empor.
Berggipfel und Meeresgrund finden zusammen,
der Regen ist vorüber, es tut einen Donnerschlag.

Quelle

Sun Bu’er war eine daoistische Meisterin und hat vor ca. 900 Jahren gelebt (natürlich in China, aber das muss ich wohl nicht extra erwähnen). Sie hat u.a. 14 Qi Gong-Gedichte geschrieben.

Ich lese die Gedichte gerne zum Nachdenken über mein eigenes Üben. Du findest eine detaillierte Biographie, die Gedichte sowie Anmerkungen dazu bei Wen Wu.

Viel Spaß beim Weiterlesen!

Angelika

P.S.: Wie der Zufall es wollte, als ich gerade überlegt hab, dass ich Dir ein Gedicht von Sun Bu’er vorstelle, da tauchte sie auch auf diesem Blog auf. Ich verstehe das als Hinweis, dass ich mich wohl genauer mit ihren Gedichten beschäftigen sollte!

 

Ein Gedanke zu „Ein Qi Gong-Gedicht zum Üben

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